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Freitag, 3. Juli 2009
Wanted: E.coli
shanghai_callin, 11:37h
Es gibt neues zu berichten. Genauer gesagt wird ein neuer Kampf ausgetragen (diesmal nicht gegen die Kaki's): chinesische E.coli-Population gegen Darmzottenansaessige europaeische E.coli. Das laesst die Peristaltik schon mal richtig in Schwung kommen. Man gut, dass chines. Apotheken auch ein Herz fuer Auslaender haben und entsprechend gut ausgestattet sind. Seither ist Loperamid (Imodium) immer am Mann/Frau.
Nicht nur die Darmflora passt sich so langsam den chinesischen Geflogenheiten an. Im Vordraengeln und Schubsen, Ruelpsen und Schmatzen stehen wir den Chinesen in nichts nach, man muss sich schliesslich integrieren. Auch die Vorliebe zum Fegen mit struppigen Reisigbesen, von welchem wir ein originalgetreues Modell in unserer Wohnung bereithalten, geht uns allmaehlich in Fleisch und Blut ueber. Wer braucht schon einen schrubber, lieber 10mal gefegt.
Eines morgens werden wir aufwachen, geweckt vom traellernden Voegelein (des Chinesen liebstes Haustier) mit kleinen, schlitzfoermigen aeugelein und uns im Schlafanzug auf den Weg machen zum Einkauf. Vielleicht noch bei der Nachbarin vorbeischauen auf nen neuen Haarschnitt in der selbstgezimmerten Butze im Innenhof, im Park Karaoke singen zusammen mit 100 anderen lautstark Singenden oder Majang spielen, am besten laut, das lieben die Chinesen!
Dann sind wir assimiliert! Dann gibts Keinen Weg mehr zurueck! Es sei denn, das Visum laeuft aus.
Nicht nur die Darmflora passt sich so langsam den chinesischen Geflogenheiten an. Im Vordraengeln und Schubsen, Ruelpsen und Schmatzen stehen wir den Chinesen in nichts nach, man muss sich schliesslich integrieren. Auch die Vorliebe zum Fegen mit struppigen Reisigbesen, von welchem wir ein originalgetreues Modell in unserer Wohnung bereithalten, geht uns allmaehlich in Fleisch und Blut ueber. Wer braucht schon einen schrubber, lieber 10mal gefegt.
Eines morgens werden wir aufwachen, geweckt vom traellernden Voegelein (des Chinesen liebstes Haustier) mit kleinen, schlitzfoermigen aeugelein und uns im Schlafanzug auf den Weg machen zum Einkauf. Vielleicht noch bei der Nachbarin vorbeischauen auf nen neuen Haarschnitt in der selbstgezimmerten Butze im Innenhof, im Park Karaoke singen zusammen mit 100 anderen lautstark Singenden oder Majang spielen, am besten laut, das lieben die Chinesen!
Dann sind wir assimiliert! Dann gibts Keinen Weg mehr zurueck! Es sei denn, das Visum laeuft aus.
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Donnerstag, 25. Juni 2009
Ni hau Shanghai
shanghai_callin, 05:57h
Wir sind angekommen, ja...na das habt ihr euch sicher bestimmt schon gedacht, nachdem wir bereits seit 4 Wochen auf grosser Reise sind.
Begruesst wurden wir mit chinesischen high tech Laserfiebermesspistolen im Flugzeug. Die weiss vermumten Gestalten, die da auf unsere Stirn zielten, liesen ein wenig an eine Szenerie bei "Outbrake" erinnern. Unsere chinesischen Mitreisende fanden das genauso amuesant wie wir und hielten es ebenfalls per Foto fest.
Mittlerweile sind wir in unserer 4. PJ-Woche. Die Zeit verfliegt hier verdammt schnell. Das liegt zum einen daran, dass wir meist von 8 morgens bis 5 nachmittag oder laenger hier im KH weilen und zum anderen gibt es immer irgendetwas zu organisieren oder man laedt uns typisch chinesisch zum Essen ein. Gross ueberanstrengen tun wir uns nicht. Schliesslich ist von 11 bis 13.30 strenge chinesische Mittagspause. Da laeuft hier gar nichts...nicht einmal das Internet. Unsere Aerzte schicken uns dann mit Vorliebe in 15. Stock des No. 10th people hospital, wo wir dann unter Palmen ganz schick auf einer riesigen Leinwand "Movies looka" koennen. Wussten wir zu Beginn nichts mit der dieser Mitttaaaagggsspause anzufangen, halten wir es nun wie die Chinesen: mit ein paar Minuten gesundem Schlaf.
Ein Arzt hat uns eine kleine chinesische Butze organisiert, im Norden von Shanghai, gleich neben der Tongji University. Die ersten Tage hatten wir erstmal einen Kampf auszufechten wer da wohnen darf: Wir oder die chinesischen monstroesen Kakis. Wir haben gesiegt! Dank einem Teufelszeug "King of Genozide"...nebenbei: auch wir haben das nicht ganz unbeschadet ueberstanden.
Unser aerztliches Team hier ist bunt gemischt und vor allem ein wenig verrueckt. Grossartig! Im naechsten Blog mehr.

ein Bild unseres Fotoshootings mit dem Chefarzt, fuer das wir und unser Mitstudent Kailash von Mauritius posen mussten
Begruesst wurden wir mit chinesischen high tech Laserfiebermesspistolen im Flugzeug. Die weiss vermumten Gestalten, die da auf unsere Stirn zielten, liesen ein wenig an eine Szenerie bei "Outbrake" erinnern. Unsere chinesischen Mitreisende fanden das genauso amuesant wie wir und hielten es ebenfalls per Foto fest.
Mittlerweile sind wir in unserer 4. PJ-Woche. Die Zeit verfliegt hier verdammt schnell. Das liegt zum einen daran, dass wir meist von 8 morgens bis 5 nachmittag oder laenger hier im KH weilen und zum anderen gibt es immer irgendetwas zu organisieren oder man laedt uns typisch chinesisch zum Essen ein. Gross ueberanstrengen tun wir uns nicht. Schliesslich ist von 11 bis 13.30 strenge chinesische Mittagspause. Da laeuft hier gar nichts...nicht einmal das Internet. Unsere Aerzte schicken uns dann mit Vorliebe in 15. Stock des No. 10th people hospital, wo wir dann unter Palmen ganz schick auf einer riesigen Leinwand "Movies looka" koennen. Wussten wir zu Beginn nichts mit der dieser Mitttaaaagggsspause anzufangen, halten wir es nun wie die Chinesen: mit ein paar Minuten gesundem Schlaf.
Ein Arzt hat uns eine kleine chinesische Butze organisiert, im Norden von Shanghai, gleich neben der Tongji University. Die ersten Tage hatten wir erstmal einen Kampf auszufechten wer da wohnen darf: Wir oder die chinesischen monstroesen Kakis. Wir haben gesiegt! Dank einem Teufelszeug "King of Genozide"...nebenbei: auch wir haben das nicht ganz unbeschadet ueberstanden.
Unser aerztliches Team hier ist bunt gemischt und vor allem ein wenig verrueckt. Grossartig! Im naechsten Blog mehr.

ein Bild unseres Fotoshootings mit dem Chefarzt, fuer das wir und unser Mitstudent Kailash von Mauritius posen mussten
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